26.05.2008
Mit der Segnung des Gabelbacher Feuerwehrgerätehauses mit integriertem Schützenheim und Jugendraum durch Pfarrer Müller von St. Martin endete ein außergewöhnliches Projekt im westlichen Landkreis von Augsburg.Geträumt haben die Freiwillige Feuerwehr Gabelbach unter der Leitung von Sebastian Scherer und der Schützenverein und die Mitglieder des Schützenvereins Burg Fried mit ihrem Vorsitzenden Josef Hartmann um die Jahrtausendwende. Während die Floriansjünger von einem modernen Gerätehaus mit adäquaten Reinigungplätzen für die Feuerwehr-Ausrüstung und einer Erneuerung der sanitären Anlagen träumen, wünschten sich die Schützen eine Schießanlage, auf der auch überregionale Wettkämpfe stattfinden können.
Doch bevor mit dem eigenlichen Bau begonnen werden konnte, musste das von der Marktgemeinde Zusmarshausen zur Verfügung gestellte Grundstück mit Punktfundamenten hergerichtet werden, da der Untergrund hauptsächlich aus Schluff und Fließsand besteht.
Ungefähr drei Jahre verzichteten Ehefrauen in der Freizeit auf ihre Männer - Kinder auf ihre Väter, denn diese spendeten ihre Zeit der Verwirklichung des Gabelbacher Traum`s. Zeitweise wurden auf der Baustelle 30 Helfer gesichtet, von denen einige sogar ihren Urlaub hergaben. Nahezu 15600 unentgeldliche Arbeitsstunden waren für die Umsetzung des 600.000 Euro-Projektes erforderlich, um einen “Ort der Begegnung” entstehen zu lassen, von denen die Gemeinde Zusmarshausen in der Vergangenheit 340.000 Euro beisteuerte und der Freistaat Bayern 37.000 Euro zur Verfügung stellte. Großzügige Spenden (14.000 Euro), Bank- und Privatdarlehen machten den Bau letztendlich möglich.
So überzeugte sich Landrat Martin Sailer und Zusmarshausen`s Bürgermeister Albert Lettinger bei der feierlichen Einweihung von der sinnvollen Investtion in die Zukunft. Befreundete Vereine und die Gabelbacher Bevölkerung zollten bei der Segnung ihre Hochachtung der erbrachten Leitung.
06.01.2007:
Karl Fischer scheidet nach 18 Jahren auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand der freiwilligen Feuerwehr aus. Kommandant Jürgen Stöckle und der 1. Vorsitzende Sebastian Scherer bedankten sich für die Arbeit als Kassierer, die gerade in der Phase des Neubaus des Feuerwehrhauses erheblichen Einsatz erforderte.
14.10.2006:
Ein Scheunenbrand neben dem Feuerwehrgerätehaus läßt die freiwillige Feuerwehr Gabelbach ausrücken. Unterstützt durch die Feuerwehren Zusmarshausen und Steinekirch verhindern die Mannschaften ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus des Landwirtes Scherer. Die Rinder können noch rechtzeitig aus der Gefahrenzone gebracht werden. Bis zum 15.10.2006 kämpfen die Feuerwehrmänner gegen immer wieder aufflammende Glutnester. Die Scheune wird abgerissen. Fotos vom Einsatz hier.
Die Gabelbacher Feuerwehr heute:
Die Gabelbacher Feuerwehr zählt heute ca. 120 Vereinsmitglieder von denen ca. 65 Mann aktiven Dienst leisten.
Dem Verein stehen der 1. Vorsitzenden Sebastian Scherer und der 2. Vorsitzende Elmar Gleich zwei Kameraden vor. Die aktive Wehr wird von den Kommandanten Jürgen Stöckle und Thomas Lanzendörfer geführt. Diese werden von vier Gruppenführern unterstützt. Eine Unterteilung in vier Gruppen sichert den Übungsverlauf und sorgt für einen ensprechenden Leistungsstand innerhalb der Wehr.
Zur Zeit läuft als größte Einzelmaßnahme (nach dem Bau von 1966) in der Geschichte der Feuerwehr Gabelbach der Um- und Erweiterungsbau des Feuerwehrgerätehauses mit angeschlossenem Neubau des Schützenheimes. Hierbei wird die Grundfläche der Fahrzeug- und Gerätehalle um ca. 30% erweitert und ein entsprechender Schulungsraum, sowie eine Bekleidungskammer und ein Kommandantenbüro im Dachgeschoss erstellt. Dabei fließt ein sehr großer Anteil an freiwilliger Eigenleistung ein.
Es entsteht ein zeitgemäßer Bau, welcher das Funktionieren der Feuerwehr für die nächsten Generationen sichern sollte. Der Abschluss der Bauarbeiten mit Außenanlagen ist für Mitte 2007 geplant.
14.10.2006:
Ein Scheunenbrand neben dem Feuerwehrgerätehaus läßt die freiwillige Feuerwehr Gabelbach ausrücken. Unterstützt durch die Feuerwehren Zusmarshausen und Steinekirch verhindern die Mannschaften ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus des Landwirtes Scherer. Die Rinder können noch rechtzeitig aus der Gefahrenzone gebracht werden. Bis zum 15.10.2006 kämpfen die Feuerwehrmänner gegen immer wieder aufflammende Glutnester. Die Scheune wird abgerissen.